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Der saarländische Europaminister Stephan Toscani betrachtet die Entwicklungen nach den Parlamentswahlen in Großbritannien und die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Folgen für das Saarland und die Europäische Union mit großer Sorge.

„Die Situation in Großbritannien gibt den Partnern in Europa Anlass zur Beunruhigung. Im Hinblick auf die bevorstehenden Austrittsverhandlungen und die bereits eingeleiteten Verfahren bedarf es dringend verlässlicher Gesprächspartner. Die Menschen erwarten Sicherheit und Verlässlichkeit in der Europapolitik. Insbesondere die weitere Schwächung der Währungs- und Wirtschaftsentwicklung hätte negative Folgen für das Saarland. Die britische Politik muss sich dieser großen Verantwortung entschlossen und schnell stellen“, so Europaminister Stephan Toscani am Freitag (09.06.2017).

Hintergrund:

Am 8. Juni 2017 fanden vorgezogene Parlamentswahlen in Großbritannien statt. Nach ersten Hochrechnungen zeichnet sich ab, dass keine der großen Parteien alleine eine Regierung wird bilden können. Knapp zwölf Monate nach dem „Brexit-Referendum“, in dem sich die Mehrheit für den Ausstieg aus der Europäischen Union entschieden hat, hat die amtierende Premierministerin Theresa May die absolute Mehrheit im britischen Unterhaus verloren. Großbritannien ist mit einer Handelssumme in Höhe von 2,3 Milliarden Euro der wichtigste Außenhandelspartner des Saarlandes.

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