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Saarland | Eröffnung des Ersatzneubaus der Saarländischen Klinik für Forensische Psychiatrie steht bevor

Der Ersatzneubau auf dem Gelände der Saarländischen Klinik für Forensische Psychiatrie (SKFP) ist pünktlich fertig geworden. „Das Projekt zeigt, dass das Saarland in der Lage ist, komplexe Bauvorhaben in einem engen Budgetrahmen mit Sorgfalt und zeitlichen Vorgaben zu realisieren“, betonte Justizminister Peter Strobel anlässlich der Vorstellung des Ersatzneubaus in der heutigen Landespressekonferenz.

„Mit diesem Neubau verfügt die SKFP über hervorragende Rahmenbedingungen für einen sicheren und qualitativen Maßregelvollzug. Ihren Auftrag – Schutz der Allgemeinheit und Behandlung der Patienten – kann sie nun optimal erfüllen.“ Die kurz bevorstehende feierliche Eröffnung des Ersatzneubaus am 17. Mai 2018 in Merzig nahm der Justizminister zum Anlass, auch einen neuen Informationsflyer über die Aufgaben des Maßregelvollzugs vorzustellen.

„Maßregelvollzug ist eine notwendige Aufgabe in unserer Gesellschaft. Viele Bürgerinnen und Bürger können sich darunter jedoch wenig vorstellen“, erklärte Peter Strobel. „Das Thema löst in weiten Teilen der Bevölkerung verständlicherweise eher unangenehme Empfindungen und Ängste aus. Mit dem Maßregelvollzug sind aber menschliche Schicksale verbunden, die für die Betroffenen existentiell und für ihre Angehörigen oft ebenso bedeutend sind“.

Viele Bürgerinnen und Bürger haben Fragen zur Saarländischen Klinik für Forensische Psychiatrie (SKFP), wie beispielsweise:
·         Was ist Maßregelvollzug und warum kommt man in eine Klinik für forensische Psychiatrie?
·         Wer wird in der SKFP behandelt?
·         Wie sieht die Behandlung aus?
·         Wie wird die Bevölkerung während der Behandlung geschützt?
·         Was kann man tun, um Rückfälle zu vermeiden?

Der Justizminister will dem abhelfen: „Der Informationsflyer möchte die Arbeit der SKFP für die Betroffenen, ihre Angehörigen und Bekannten, aber auch für alle anderen Interessierten verständlicher machen. Nur wer gut informiert ist, kann die dortige Arbeit als eine wichtige Leistung im Dienste der Patientengesundheit und der Sicherheit des Gemeinwesens einordnen.“

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