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Die Tierheime in Homburg und Niederlinxweiler mussten in den letzten Jahren mehrfach um ihre Existenz bangen. Jetzt bekommen sie finanzielle Unterstützung auf Grundlage eines Konsortialvertrages, wie in die Landkreise Saarlouis und Merzig-Wadern mit dem Tierheim Dillingen geschlossen haben.

Die SPD-Landtagsabgeordnete Pia Döring zeigt sich erfreut über die Einigung, weist aber auch darauf hin, dass die Höhe der Unterstützung nur ein Anfang sein kann:

SPD-Landtagsabgeordnete – Bild: www.spd-fraktion-saar.de

„Nach langen Verhandlungen ist ein wichtiger, erster Schritt zur Existenzsicherung der Tierheime in Homburg und Niederlinxweiler getan. Mit dieser Finanzierung können die laufenden Kosten der Tierheime zumindest teilweise gedeckt werden. Ich freue mich, dass nach langem Engagement unseres Landestierschutzbeauftragen Dr. Hans-Friedrich Willimzik und mit Unterstützung unseres Umweltministers Reinhold Jost, die Landkreise und Kommunen eine Einigung gefunden haben. Der Konsortialvertrag hat in seiner jetzigen Form mit den zusätzlichen freiwilligen Leistungen der Landkreise den Grundstein für eine solide Finanzierung der Tierheime in Angriff genommen. Wichtig ist es, dass die Fundtiere, die oft in einem desolaten Zustand im Tierheim landen, tierärztlich versorgt werden können und für die Zeit ihres Aufenthalts gut betreut werden“, sagt Döring.

„Um die Tierheime zukunftsfähig zu erhalten und nicht nur erste Finanzlücken zu füllen, muss diese Einigung aber noch steigerungsfähig sein. Schließlich leisten die Tierheime und die ehrenamtlichen Helfer dort wertvolle Arbeit für die Kommunen und sind oft letzte Rettung für ausgesetzte Tiere. Nachdem nun die Landkreise Neunkirchen, St. Wendel und Saarpfalzkreis ihre Unterstützung zugesagt haben, gibt es nur noch ein Tierheim, dessen Finanzierung auf der Karte einen weißen Fleck darstellt. Auch hier muss es Verhandlungen mit dem Regionalverband und den Kommunen zur dauerhaften Sicherung des Tierheims geben“, meint Döring.

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