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DIE LINKE im Saarländischen Landtag lehnt die geplante Schließung des Krankenhauses in Wadern ab. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Linksfraktion und Landesvorsitzende der Saar-Linken Astrid Schramm erklärt:

„Gesundheit ist keine Ware. Der medizinische Bedarf und eine gute medizinische Versorgung müssen Vorrang vor der ‚Wirtschaftlichkeit‘ haben. Krankenhäuser dürfen nicht länger nach den Prinzipien von Markt und Wettbewerb organisiert werden. Und sie müssen endlich wieder angemessen finanziert werden – durch eine Bürgerversicherung, in die wirklich jeder einzahlt, auch Millionäre, Beamte und Politiker, und durch eine gerechte Besteuerung von Millionen-Einkommen, -Vermögen und –Erbschaften, damit die Investitionsmittel für die Krankenhäuser endlich wieder erhöht werden können.“

Die Beckinger Abgeordnete Dagmar Ensch-Engel, Vorsitzende der Partei DIE LINKE im Kreis Merzig-Wadern, ergänzt: „Die Menschen in Wadern dürfen nicht unter der völlig verfehlten Gesundheitspolitik leiden, die in den letzten Jahren von Union, SPD, FDP und Grünen betrieben wurde. Wir brauchen eine wohnortnahe medizinische Versorgung. Die ist kaum gewährleistet, wenn immer mehr Krankenhäuser vor dem Aus stehen – erst das Dillinger Krankenhaus, nun der Standort Wadern. Diese Kürzungspolitik muss ein Ende haben. Noch im letzten Jahr wurde der Klinik-Verbund Nord-Saar aus der Taufe gehoben, ‚Kliniken im Nordsaarland bleiben erhalten‘, hieß es damals. Die Halbwertszeit solcher Ankündigungen ist erschreckend gering. Deshalb ist das Aus für das Waderner Krankenhaus jetzt auch ein Warnsignal für die anderen Standorte.“

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