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„Dass das Durchschnitts-Alter im Saarland deutlich höher als im Bundesschnitt ist, ist zum Teil ein hausgemachtes Problem, weil es an der Saar für junge Menschen weniger Perspektiven gibt.“ Mit diesen Worten reagiert Dennis Lander, jüngster Abgeordneter des Saarländischen Landtags, auf entsprechende Berechnungen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung.

„Wer die Hochschulen kleinkürzt, wer im bundesweiten Ländervergleich am wenigsten investiert, in den letzten zehn Jahren die schlechteste Wirtschaftsentwicklung aller Länder hatte und keine nennenswerte Neuansiedlung zustande bringt, der muss sich nicht wundern, wenn junge Menschen das Land verlassen. Ein Land, in dem das Armutsrisiko für Kinder und Ältere besonders hoch ist, ist nicht besonders attraktiv für junge Familien.

Wer auf Niedriglöhne und Leiharbeit setzt, der muss wissen, dass weniger junge Menschen eine Familie gründen. Denn wer von seiner Arbeit allein kaum über die Runden kommt und nicht weiß, ob er in einem Jahr noch Arbeit hat, der kann sein Leben nicht planen und nicht für eine Familie sorgen. Es wird deshalb höchste Zeit, dass CDU und SPD umsteuern und Perspektiven für junge Menschen schaffen. Dafür muss endlich wieder mehr investiert werden – auch mehr und frühzeitiger, als es die Regierungsparteien versprechen. Vor diesem Hintergrund ist es auch unerlässlich, dass die Menschen, die neu in unser Land gekommen sind, gut in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft integriert werden und Zukunftsperspektiven erhalten.“

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