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DIE LINKE fordert angesichts des dramatischen Rückgangs der Vogel-Bestände in Deutschland eine Umkehr in der Landwirtschaft. So hat etwa der Bestand der Kiebitze zwischen 1990 und 2013 um 80 Prozent abgenommen, die Zahl der Braunkehlchen um 63 Prozent.

Dazu die umweltpolitische Sprecherin der Linksfraktion Dagmar Ensch-Engel: „Den Vögeln wird ihr natürlicher Lebensraum immer weiter beschnitten, gleichzeitig haben sie durch das zunehmende Insektensterben ein Nahrungs-Problem. Schuld an dem Insektensterben – und damit letztlich auch am Rückgang der Vogel-Bestände – sind Pestizide, Überdüngung und eine industrielle Landwirtschaft, die auf Monokulturen statt auf Artenvielfalt setzt.

Eine Untersuchung des Naturschutzbundes hat ergeben, dass in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen 15 Jahren die Masse an Insekten um 80 Prozent zurückgegangen ist, vor allem Schmetterlinge, Bienen und Schwebfliegen. Im Saarland dürfte die Situation nicht wesentlich anders sein. Darunter leiden nun auch viele Vögel. Ein Umsteuern ist deshalb dringend nötig.“

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