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Dass Kanzleramtsminister Altmaier und Justizminister Maas eine Schließung des Pannen-AKW Cattenom für wenig wahrscheinlich halten und darauf verweisen, dass diese Entscheidung in Frankreich falle, ist für DIE LINKE im Saarländischen Landtag eine Haltung, die nicht akzeptabel ist. Die umweltpolitische Sprecherin Dagmar Ensch-Engel erklärt:

„Die Bundesregierung sollte sich ein Beispiel an der Regierung Luxemburgs nehmen, die der französischen Seite konkrete Verhandlungsangebote macht. Das Kernkraftwerk stellt eine existenzielle Bedrohung für unsere Region dar. Von zwei Bundesministern, die von den Saarländerinnen und Saarländern wieder gewählt werden wollen, würde man mehr Einsatz für unser Land erwarten.

Oskar Lafontaine hat schon seit langem konkrete Verhandlungen der Bundesregierung mit den französischen Freunden gefordert, bei denen eine faire Lösung der Fragen des notwendigen Ausfallstroms, der Netze und der Finanzierung der dabei entstehenden Kosten gefunden wird. Die saarländische Landesregierung sollte diese Verhandlungen einfordern und die beiden saarländischen Bundesminister dürfen sich nicht einfach untätig zurücklehnen. Reine Appelle haben in den letzten Jahrzehnten nichts gebracht, es wird Zeit, zu verhandeln.”

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