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„Gut, dass die Pflegeberufereform  nun endlich Einzug erhält. Mit dem Pflegepakt Saarland kämpfe ich seit einem Jahr für bessere Bedingungen in der Pflege. Die generalistische Ausbildung ist ein Erfolg für alle, die sich in Zukunft für diese tollen Berufe entscheiden“, so Ministerin Bachmann.

Der nun verabschiedete Kompromiss sieht vor, dass die Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung abgeschafft und durch eine generalistische Pflegeausbildung ersetzt wird. Gleichzeitig bleibt die Ausbildung zur Alten- oder Kinderkrankenpflege erhalten und wird in Form einer zweijährigen generalistischen Ausbildung und einem Jahr der separaten Ausbildung fortentwickelt. Die generalistische Ausbildungsrichtung kann alternativ im dritten Jahr weiter gewählt werden. Im Anschluss folgt der Abschluss zum Pflegefachmann oder der Pflegefachfrau, im Falle der Wahl einer Spezialisierung folgt entweder der Abschluss zum Altenpfleger bzw. zur Altenpflegerin oder der Abschluss zum Kinderkrankenpfleger bzw. zur Kinderkrankenpflegerin. Nach dem zweiten Ausbildungsjahr erfolgt in jedem Fall eine Zwischenprüfung.

„Nicht in dem Beschluss enthalten ist die Möglichkeit für Auszubildende nach dem zweiten Ausbildungsjahr den Abschluss zur Pflegeassistenz zu absolvieren. Wir werden im Saarland daher ein eigenes Pflegeassistentengesetz auf den Weg bringen. Dieses Vorhaben ist im Koalitionsvertrag entsprechend festgeschrieben und wir halten diese Option für viele Arbeitnehmer für absolut sinnvoll und notwendig“, sagt Gesundheitsministerin Monika Bachmann.  „Insbesondere für die Auszubildenden, also die dringend benötigten Nachwuchskräften in der Pflege, wird es nun erhebliche Vorteile geben.“

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