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Familienministerin Manuela Schwesig will für Kinder von null bis sechs Jahren die Gebührenfreiheit für Kindertageseinrichtungen einführen und den Bund bei der Finanzierung in die Pflicht nehmen.

„Dass der Bund in die Kita-Finanzierung einsteigen soll, eröffnet uns neue Spielräume zur Finanzierung unserer Forderung im Saarland. Erste Berechnungen zu den Kosten, die der Bund dafür einsetzen muss, sind bereits durchgeführt. Damit rückt die gebührenfreie Kinderbetreuung im Saarland noch näher“, begrüßt die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion Petra Berg den Vorstoß von Manuela Schwesig.

„Mit diesem Vorstoß beschreitet die SPD den saarländischen Weg nun auch im Bund: Gebührenfreie Bildung von Anfang an. Er zeigt auch, dass wir im Saarland den Schwerpunkt richtig gesetzt haben und bekräftigt nochmal unsere Forderung nach gebührenfreier Kita. Viele Eltern fühlen sich durch die finanzielle Last der Beiträge in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Die Antwort darauf muss eine Gebührenfreiheit für Kindertageseinrichtungen sein, so wie es unser Nachbarland Rheinland-Pfalz bereits umsetzt.

Milde Gaben für die Grundbildung der Kinder reichen nicht aus, hier muss ein ganzheitliches Konzept her, so wie es Ulrich Commerçon und Anke Rehlinger vorgeschlagen haben. Für uns steht diese Forderung an erster Stelle: Entlastung der Eltern bei der frühkindlichen Bildung. Wenn schon Doppelverdiener sich die Betreuung für ihre Kinder nicht mehr leisten können, werden Alleinerziehende völlig abgehängt. Da läuft dann definitiv etwas falsch!“, sagt Berg.

 

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