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DIE LINKE im Saarländischen Landtag sieht die positive Entwicklung der Saar-Uni durch den massiven Stellenabbau in Folge der Kürzungsvorgaben der Landesregierung stark gefährdet. Die hochschulpolitische Sprecherin Barbara Spaniol erklärt:

„Wenn seit Ende 2014 rund 500 Stellen abgebaut wurden und der Abbau mindestens bis 2020 weiter geht, können CDU und SPD kaum behaupten, ihre Kürzungen hätten keine Auswirkungen auf Forschung und Lehre. Im Gegenteil: Die Regierungsparteien haben die Uni kleingekürzt, das Angebot für die Studierenden wird massiv beschränkt, die Attraktivität des Unistandortes leidet. Die Uni kann kaum zukunftsfähig aufgestellt werden, wenn sie derart viele Arbeitsplätze abbauen und Angebote streichen muss.

Wenn nur noch von Kürzungen die Rede ist, die auch zu Lasten des alltäglichen Studienbetriebs gehen. Eine Universität ist das Entwicklungszentrum eines Landes, wer sie kleinkürzt, der beschneidet damit seine Entwicklungschancen.“ DIE LINKE wird die Auswirkungen des Zusammenstreichens der Hochschulmittel auch mit Blick auf die Personalausstattung der Universität bei der nächsten Sitzung des Wissenschafts-Ausschusses auf die Tagesordnung setzen.

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