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Die Linksfraktion im Saarländischen Landtag unterstützt die saarländische Ärztekammer in ihrer Forderung nach einer Wiedereinführung der dritten wöchentlichen Sportstunde.  „Es ist erwiesen, dass drei und mehr Sportstunden pro Woche dem Negativtrend zu Übergewicht und Haltungsschäden entgegen wirken. Nur auf Vereinssport zu verweisen, das reicht nicht “, so die bildungspolitische Sprecherin Barbara Spaniol.

„Eine simple Bewegungszeit kann auch kein echter Ersatz für die dritte Sportstunde sein. Bewegungszeiten und Schulsport zusammen sind wichtig für Kinder und Jugendliche und helfen ihnen sowohl beim Stressabbau als auch bei Ermüdung und Konzentrationsmangel. Deshalb muss die verlässliche dritte Sportstunde endlich wieder umgesetzt werden, so wie es Bildungsminister Commercon vor vier Jahren versprochen hat.“

Spaniol fordert außerdem mehr Schwimmunterricht. „Ohne ein Schwimmbad in der Nähe bleibt diese Ankündigung ein frommer Wunsch. Solange die ohnehin unterfinanzierten Gemeinden mit den Kosten für die Bäder allein gelassen werden und es kein landesweites Konzept für Erhalt, Betrieb, Erreichbarkeit und Finanzierung gibt, wird dies nicht umzusetzen sein.“

Ein eigener Gesundheits-Unterricht, wie ihn die Ärzte fordern, sei nicht unbedingt zwingend, zumal Themen wie gesunde Ernährung, Bewegung oder Gewaltprävention bereits zu Recht in den Lehrplänen stehen.

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