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DIE LINKE im Saarländischen Landtag fordert mehr Geld und Personal für gute Kinderbetreuung im Land. Die bildungspolitische Sprecherin Barbara Spaniol erklärt:

„CDU und SPD haben als Teil ihres Kürzungskurses die Gruppengrößen in Kinderkrippen von zehn auf zwölf erhöht. Kein Wunder, dass die Bertelsmann-Stiftung in ihrem Ländermonitoring zum Ergebnis kommt, dass der Personalschlüssel in Krippengruppen im Saarland ‚ungünstiger ausfällt als noch vor vier Jahren‘ und unter dem westdeutschen Schnitt liegt. Wenn das Land in Kinderkrippen und Kindergärten ‚noch keinen pädagogisch angemessenen Wert erreicht‘ hat, wie die Bertelsmann-Stiftung attestiert, ist das also auch das Ergebnis einer verfehlten Politik.

Es ist gut, dass die Zahl der Kita-Fachkräfte in den letzten Jahren gestiegen ist, aber leider weniger stark als im bundesweiten Schnitt. Es ist auch klar, dass die Städte und Gemeinden die Kosten für das zusätzliche Personal nicht alleine stemmen können. Jetzt wie die wirtschaftsnahe Bertelsmann-Stiftung mehr Personal bei gleichzeitigem Erhalt der Elterngebühren zu fordern, ist familienfeindlich.

Die Elterngebühren müssen abgeschafft werden, damit wirklich jedes Kind, unabhängig von der Größe des Geldbeutels der Eltern, eine gute Betreuung bekommen kann. Um den Wegfall der Gebühren und das zusätzlich nötige Personal zu finanzieren, müssen Millionen-Einkommen, -Vermögen und –Erbschaften wieder gerecht besteuert werden.“

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