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Nachdem mit dem Gastfamilienprogramm für Menschen mit einer seelischen Behinderung im Saarland bereits gute Erfahrungen gemacht wurden, startete am gestrigen Montag, 31. Juli 2017, auch ein Modellprojekt für Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung.

Die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann übergab den beteiligten Trägern die Leistungsvereinbarungen und hob hervor, dass mit dem Modellprojekt auch Menschen mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung diese Chance des Zusammenlebens gegeben werden kann: „Mit der Umsetzung des Gastfamilienprojektes gelingt es, eine weitere Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Betreuung zu schließen. Wir verfolgen damit das Ziel, durch diese Wohnform stationäre Aufenthalte zu vermeiden.“

Die Umsetzung des Gastfamilienprojektes ist ein Ergebnis einer durchgeführten Studie zum Wohnen von Menschen mit einer geistigen oder körperlichen Behinderung. Die Studie ergab, dass ein Bedarf an Plätzen in Gastfamilien besteht.

Um das Projekt zu betreuen und durchzuführen, sind Träger aus der Eingliederungshilfe nach einer Bewerbungsphase ausgewählt worden. Die Träger sind die Lebenshilfe Saarbrücken, der Caritasverband Schaumberg-Blies, das Diakonische Werk an der Saar und die Gemeinnützige Gesellschaft für Paritätische Sozialarbeit mbH – GPS. Jedem der vier Träger wurden Landkreise zugeordnet, in denen sie das Projekt umsetzen.

 

„Ich bedanke mich bei den beteiligten Trägern, dass sie die Bereitschaft zeigen, neue Wege zu gehen und so den Menschen mit Behinderung zu einem selbstständigen und inklusiven Leben verhelfen“, so Bachmann abschließend.

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