Start Saarlandnachrichten Saarland |„Alle Menschen sollen in unserer Gesellschaft einen Platz haben“

Saarland |„Alle Menschen sollen in unserer Gesellschaft einen Platz haben“

Foto: Bernhard Reichhart/Stadt Homburg

Viele verbessernde Regelungen im Saarland: Ausführungsgesetz zum Bundesteilhabegesetz, neues Saarländisches Behindertengleichstellungsgesetz, Inklusionsbeauftragte für Landesregierung und Budget von rund 300 Millionen Euro – Inklusion wird im Saarland großgeschrieben

„Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert eine inklusive Gesellschaft. Das heißt alle Menschen –  ob groß oder klein, ob schwarz oder weiß, ob mit Behinderung oder ohne Behinderung, ob Mann oder Frau, ob Kind oder Erwachsener – alle Menschen sollen in unserer Gesellschaft einen Platz haben und gleichberechtigt nach ihren Bedürfnissen leben dürfen“, begann Sozialministerin Monika Bachmann heute Ihre Rede vor den saarländischen Parlamentariern.

Die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ist der Landesregierung ein besonderes Anliegen. Bereits Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention „Saarland Inklusiv – unser Land für alle“ verabschiedet. Hier wurden erste wichtige Weichen für einen Abbau von Barrieren gesetzt.

Gemeinsam haben Ministerin Monika Bachmann und Staatssekretär Stephan Kolling vor wenigen Tagen die Stelle einer Inklusionsbeauftragten eingerichtet. Die Referatsleiterin für Sozialpolitik und Inklusion, Kerstin Schikora, wird diese Aufgabe ausüben. Sie wird als Ansprechpartnerin für alle Ressorts innerhalb der Landesregierung zur Verfügung stehen, aber auch bei Veranstaltungen oder Diskussionsrunden zum Thema Inklusion die Positionen des Ministeriums vertreten und auch die Anregungen und Impulse aus den Veranstaltungen in die fachliche Diskussion einbringen. Sie soll sich auch überregional über möglichst viele Inklusionsinitiativen informieren und neue Ideen in die Debatte in unserem Lande einbringen, um die Inklusion weiter voranzutreiben.

Damit Teilhabe gelingt, bedarf es auch einer guten Information und Beratung – neutral und unabhängig. Aktuell errichten im Saarland als erstem Bundesland der Landesverband der Lebenshilfe, der Verein „passgenau“ e.V. und die Landesvereinigung Selbsthilfe in allen Landkreisen und dem Regionalverband diese Beratungsstellen.

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