TEILEN

Die AfD-Fraktion im saarländischen Landtag hält den am Freitag im Bundestag getroffenen Beschluss der „Ehe für Alle“ für grundgesetzwidrig. Eine von YOUGOV erstellte und veröffentlichte Studie mit lediglich 1099 Befragten zu der „Ehe für Alle“ sei nicht glaubhaft und repräsentativ, wenn im selben Zuge das Gesetz zur Meinungsfreiheit in erheblichem Maße eingeschränkt und die Demokratie aufgeweicht werde.

„Wir, die AfD, respektieren die bisherige eingetragene Lebenspartnerschaft und die damit verbundenen Rechte für Schwulen und Lesben, stehen jedoch weiterhin als letzte Bastion für die klassische Ehe zwischen Mann und Frau im Sinne unserer Gründungsväter und unserer christlichen Werte und Moral.

Mit diesem Gesetz wird dieses Thema nicht beendet sein. Es ist nur der Anfang eines bereits kommunizierten Aktionsplanes der Lesben und Schwulen zur Diskriminierung aller sich an alten, bewährten, gesellschaftlichen Regeln orientierenden Menschen. Angefeindet, geächtet und ausgegrenzt werden künftig diejenigen, die eine „Ehe für Alle“ nicht befürworten und den Stellenwert einer Ehe zwischen Mann und Frau weiterhin den ausschließlich in Art. 6 GG festgehaltenen Schutz zukommen lassen wollen.

Wir fordern die Landesregierung und die Ministerpräsidentin, die bisher diesbezüglich die AfD Position vertrat auf, im Bundesrat den Vermittlungsausschuss anzurufen.“

KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here