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Am Mittwoch, den 3. Mai 2017, feierte das Landeskommando Saarland im Offiziersheim der Graf-Werder-Kaserne in Saarlouis unter dem Motto „Ansprechbar. Landesweit. Jederzeit.“ sein 10-jähriges Jubiläum. Unter den Ehrengästen konnte Oberst Klaus Peter Schirra, Kommandeur des Landeskommando Saarland, über 100 Gäste – darunter saarländische Landtags- und Bundestagsabgeordnete, den Saarlouiser Oberbürgermeister Roland Henz, den saarländischen Landespolizeipräsidenten Norbert Rupp sowie den Leiter der saarländischen Bundespolizeiinspektion Peter Fuchs – begrüßen.

Darüber hinaus entsandten die französischen Streitkräfte ihren regional zuständigen Brigadegeneral Xavier Culot samt einer Delegation zu dem kleinen Festakt in der Garnisons- und Europastadt Saarlouis. Zur musikalischen Untermalung der Veranstaltung spielte ein Quintett der saarländischen Polizei sowie das Hornbläserensemble des saarländischen Jagdverbandes auf.

Das Landeskommando führt regelmäßig sicherheitspolitische Gesprächsrunden und Workshops im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr durch. Hierzu werden Repräsentanten aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft sowie Vertreter der polizeilichen und nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr eingeladen. Angehörige des „Netzwerks der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit im Saarland“ tauschen sich im Rahmen dieser Treffen zu gemeinsam relevanten Themen aus. In den vergangenen Jahren wurde hierbei unter anderem die Themengebiete „Stromausfall“, „Evakuierung nach Bombenfund“ sowie „Instrumente der allgemeinen Krisenkommunikation“ erörtert.

Oberst Schirra nahm das 10-jährige Jubiläum zum Anlass, die Bundeswehr im Allgemeinen sowie das Landeskommando als „Botschaft der Bundeswehr im Bundesland“ im Speziellen vorzustellen. In seinem Vortrag präsentierte er den Gästen die Erfahrungen und Erkenntnisse der Bundeswehr aus der Zivil-Militärischen Zusammenarbeit des zurückliegenden Jahrzehntes und informierte über die derzeitige Struktur und Fähigkeiten der Bundeswehr. „Rückblickend möchte ich die vielen gewachsenen Verbindungen und Arbeitsbeziehungen zu unseren saarländischen Partnern herausstellen, ohne die wir nicht dort stünden, wo wir momentan im Netzwerk der Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit stehen.“ Die Notwendigkeit eines etablierten und funktionierenden Netzwerkes zwischen den verschiedenen Sicherheits- und Hilfsorganisationen und der Bundeswehr im Saarland machte er am jüngsten Höhepunkt der Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit deutlich: „Im März 2017 fand unter der Federführung des Bundesinnenministeriums und zusammen mit der Polizei des Saarlandes die ‚Gemeinsame Terrorismusabwehr-Exercise‘ – kurz auch GETEX genannt – statt, bei der die Bundeswehr zusammen mit der Polizei vor allem die Verfahrens- und Kommunikationswege zwischen den für die Einsatzkoordination verantwortlichen Stäben und Lagezentren eingeübt hat.“

Im Anschluss an seinen Vortrag lud der Kommandeur des Landeskommandos die Gäste in den Garten des Saarlouiser Offizierskasinos ein, um dort an verschiedenen Stationen „die Bundeswehr zum Anfassen“ kennenzulernen und sich aus erster Hand über das regionale Aufgabenspektrum eines Landeskommandos der Bundeswehr zu informieren.

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