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Gestern Morgen, 23.05.2017, durchsuchte die Abteilung Staatsschutz des Landespolizeipräsidiums, wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz, die Wohnung eines 49-jährigen Saarbrückers, der der Reichsbürgerbewegung zugrechnet wird.

Der Mann bekannte sich in der Vergangenheit zur Reichsbürgerbewegung „Königreich Preußen“ und sollte illegal im Besitz einer scharfen Schusswaffe sein. In früheren Jahren hatte er eine Waffenerlaubnis, die ihm aber bereits vor Jahren entzogen wurde. Der Beschuldigte war in der Vergangenheit bereits in Bayern polizeilich u.a. wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz in Erscheinung getreten.

Aufgrund der Vorkommnisse in Zusammenhang mit bewaffneten Reichsbürgern im vergangenen Jahr (u.a. getöteter Polizeibeamter in Bayern) erfolgte der Zugriff durch das Spezialeinsatzkommando. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten neben einer Pistole (vermutlich eine scharfe Schusswaffe) auch diverse Munition.

Wegen Fehlens eines Haftgrundes wurde der Beschuldigte nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt.

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