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Nach dem ersten gemeinsamen Aktionstag im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Ministerium für Inneres, Bauen und Sport und der Landeshauptstadt zieht die Saarbrücker Polizei eine positive Bilanz. Bei dem  Einsatz am Nachmittag bis in die frühen Abendstunden des 31.08.2017 führten rund 170 Einsatzkräfte  des Landespolizeipräsiums mit Mitarbeitern der Stadt Saarbrücken, der Saarbahn, dem Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, dem Zoll und der Bundespolizei an mehreren Kriminalitätsbrennpunkten, Gaststätten und in öffentlichen Verkehrsmitteln zahlreiche Kontrollen durch.

Gegen 16:30 Uhr  begannen Kontrollen an und im Umfeld der Johanneskirche. Hier war es in der Vergangenheit mehrfach zu Ordnungsstörungen und auch Straftaten gekommen. Rund 70 Beamtinnen und Beamten kontrollierten die szenetypischen Problemgruppen vor Ort. Um die Sicherheit an der Haltstelle der Saarbahn und dem innerstädtischen Verkehrsknotenpunkt zu gewährleisten, waren auch kurzfristige Verkehrssperrungen unvermeidbar. Zuvor waren bereits mehrere gewerbliche Objekte in der Eisenbahnstraße durchsucht worden. Grundlage hierfür  waren Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Saarbrücken in einem Verfahren wegen Urkundenfälschung und Handel mit gefälschten Fahrscheinen für Busse und Bahnen.

In diesem Zusammenhang fanden in enger Abstimmung mit der Bundespolizei auch intensive Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen im Bereich des Bahnhofsvorplatzes statt. Ordnungsamt, Steueramt und Gewerbeaufsicht der Stadt Saarbrücken ebenso wie das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz und der Zoll beteiligten an dem Aktionstag der Polizeiinspektion Saarbrücken-St.Johann mit eigenen Kontrollen. Unterstützt durch Einsatzkräfte der Polizei wurden Gewerbebetriebe (Shisha-Bars) im Bereich der Berliner Promenade hinsichtlich der Einhaltung von gewerbe- und baurechtlichen Auflagen sowie der Einhaltung von Jugend- und Arbeitsschutzvorschriften überprüft. Kontrollteams der Saarbahn GmbH führten, begleitet von Polizeibeamten, im gesamten Innenstadtbereich gezielte Fahrscheinkontrollen durch. Die Polizei nutzte die Gelegenheit, die Fahrgäste auf das Deliktsfeld „Taschendiebstähle in öffentlichen Verkehrsmitteln“ hinzuweisen und gab Tipps zum Schutz des mitgeführten Eigentums.

Nach Abschluss der Maßnahmen an der Johanneskirche waren der Bürgerpark und das Umfeld der Congresshalle im Fokus der Ermittler, da sich Beschwerden und Sachbeschädigungen häufen und mehrfach Angehörige der Betäubungsmittelszene in diesem Bereich angetroffen wurden. Der Einsatzleiter der Polizei, Polizeidirektor Udo Schneider, konnte am späten Donnerstagabend ein positives und beeindruckendes Fazit ziehen:

Insgesamt wurden im Rahmen des Aktionstages 241 Personenkontrollen durchgeführt, 46 Personen wurden durchsucht. 52 Strafverfahren wurden eingeleitet, davon 39 wegen Verdachts des Erschleichens von Leistungen („Schwarzfahrer“), zwei wegen Beleidigung von Polizeibeamten und 11 Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Drei Personen wurden im Verlauf der intensiven Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen festgenommen. Dabei wurden ein Vorführbefehl und ein Abschiebehaftbefehl vollstreckt sowie eine vorläufige Festnahme wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln durchgeführt. Außerdem nahmen die Polizeibeamten eine Person zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam  und griffen einen abgängigen Jugendlichen auf. Dieser wurde der anschließend einer Betreuungseinrichtung übergeben.

Besonders erfreulich:  Außer einigen Konfrontationen und Provokationen gegenüber Einsatzkräften der Polizei gab es im Verlauf der umfangreichen Einsatzmaßnahmen am Einsatztag keinerlei weiteren Zwischenfälle.

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