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Am Sonntagabend, den 23.07.2017 gegen 20:36 Uhr, kam es auf einem Tankstellengelände in der Lebacher Straße zu Streitigkeiten mehrere Mitglieder zweier Familienclans. Der Sachverhalt wurde durch Beamte der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach aufgenommen. Die Situation konnte durch die Beamten vor Ort zunächst beruhigt werden.

Gegen 22:51 Uhr teilten Passanten erneut eine Auseinandersetzung an der Tankstelle in der Lebacher Straße zwischen ca. 30, teils mit Schlagwerkzeugen bewaffneten, Personen mit.

Auf Grund des hohen Einsatzaufkommens im Stadtbereich Saarbrücken konnte die Einsatzörtlichkeit zunächst lediglich durch ein Streifenkommando der PI Saarbrücken-Burbach aufgesucht werden. Als das Streifenkommando an der Örtlichkeit eintraf, bat sich den Beamten eine unübersichtliche Situation. Es stellte sich heraus, dass die Kontrahenten der zuvor erfolgten Streitigkeiten mehrere Mitglieder des jeweiligen Clans mobilisiert hatten und, teils mit Schlagwerkzeugen bewaffnet, erneut die Auseinandersetzung mit der Gegenpartei suchten.

In der Personengruppe konnte ein Täter festgestellt werden, welcher mit einem Hammer auf die Kontrahenten einschlug. Nur durch die Androhung  eines Polizeibeamten von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, sowie durch den anschließenden Schlagstockeinsatz eines Beamten, konnte der Angriff mit dem Hammer auf weitere Beteiligte beendet werden. Eine Person erlitt durch einen Hammerschlag gegen den Kopf eine Platzwunde. Ob weitere Personen verletzt wurden ist derzeit noch nicht bekannt.

Erst nach Eintreffen von insgesamt 12 Streifenkommandos konnte die Situation vollständig unter Kontrolle gebracht werden. Hierbei kam es aus der Gruppe heraus auch zu Widerstandshandlungen gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Die Auseinandersetzung weitete sich vom Tankstellengelände bis auf die Fahrbahn, sowie die Saarbahngleise in der Lebacher Straße aus, sodass während des Einsatzes der Saarbahnverkehr zwischen den Haltestellen Pariser Platz und Rastpfuhl zum Erliegen kam. Es werden mehrere Strafverfahren, u.a. wegen des besonders schweren Fall des Landfriedensbruchs, Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Bei dem Einsatz wurden keine Polizeibeamten verletzt.

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