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Kirrberg | Bürgerbefragung zu Barrierefreiheit: VdK Kirrberg übergibt Ergebnisse an OB Rüdiger Schneidewind

Franz-Josef Legrom, die Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Kirrberg, Bettina Dejon (von links), VdK-Schatzmeister Mathias Dejon (rechts) und Ortsvorsteher Manuel Diehl übergaben den Bericht an Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind. Foto: Bernhard Reichhart/Stadt Homburg

Stolperfallen, fehlende Ruhebänke oder ein nicht barrierefreies Bürgerhaus – mit einer Fragebogenaktion hat der VdK-Ortsverband Kirrberg im Rahmen der VdK-Kampagne „Weg mit den Barrieren!“ nach Barrieren im Stadtteil geforscht. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass es noch viele Barrieren gibt. Zusammen mit der Vorsitzenden des VdK-Ortsverbandes, Bettina Dejon, Schatzmeister Mathias Dejon sowie Franz-Josef Legrom überreichte Ortsvorsteher Manuel Diehl den 16-seitigen Bericht an Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind. „Das ist ja ein richtiges Paket“, lobte der OB das Engagement des VdK.

„Unser Ortsverband hat sich die Inklusion auf die Fahne geschrieben. Die Umgebung muss so gestaltet werden, dass behinderte Menschen ohne fremde Hilfe auskommen und ihr Leben weitgehend selbst gestalten können“, erklärte der Initiator der Aktion, Mathias Dejon. Kritisiert wurde,  dass das Bürgerhaus nur über eine Treppe zu erreichen ist. Weitere Kritikpunkte: in Kirrberg fehle ein Zebrastreifen, zudem seien die Bordsteinkanten zu hoch. Autos würden häufig auf Gehsteigen parken und dadurch Menschen im Rollstuhl, mit Rollator oder mit einem Kinderwagen behindern. „Es ist wichtig, dass behinderte Menschen wahrgenommen werden“, stellte Dejon fest. „Wir wollen für richtiges Parken sensibilisieren“, ergänzte Bettina Dejon.

Viele befragte Kirrberger Bürger sprachen sich zudem für mehr Ruhebänke auf Rundwanderwegen und Friedhof aus. Bereits vorhandene Bänke würden nicht gepflegt. Auch das Fehlen einer öffentlichen, behindertengerechten Toilette wurde kritisiert. Die Toiletten auf dem Friedhof seien in einem schlechten Zustand und nicht beschildert. Aus dem Ortsrat habe man ein positives Signal sowie die Zusage erhalten, „sich für Möglichkeiten der Barrierefreiheit einzusetzen“, sagte Matthias Dejon, was Ortsvorsteher Manuel Diehl bestätigte. Weitere Themen waren die dorfeigene Homepage und die mögliche Wahl bzw. Bestellung eines Behinderten-Beauftragten für Kirrberg.

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