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Am frühen Abend des 01.09.2017 wurde eine Rettungsdienstbesatzung auf den Sportplatz nach Hüttigweiler gerufen, da eine gestürzte Person nicht mehr alleine aufstehen konnte. Vor Ort konnten die Rettungskräfte einen 61-jährigen Mann aus Hüttigweiler antreffen, der mittlerweile wieder auf den Beinen war.

Der Mann, der den Rettungskräften persönlich bekannt war, wollte sich allerdings nicht helfen lassen. Da die Rettungskräfte bei dem Mann Alkoholgeruch wahrnehmen und  sein Auto auf dem Parkplatz  feststellen konnten, forderten sie ihn auf, dass Auto stehen zu lassen und nicht mehr selbst zu fahren.

Als die Rettungskräfte später am Abend an der Wohnanschrift des Mannes vorbeikamen, konnten sie den Pkw vor dem Anwesen feststellen und beobachten, wie der 61jährige gerade dabei war mit seinem Hund ins Haus zu gehen.  Nun wurde die Polizei von den Rettungskräften hinzugezogen, da der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt im Raum stand. Durch Kollegen der PI Neunkirchen wurde die Wohnanschrift aufgesucht und auf Klingeln wurde ihnen die Haustür geöffnet. Nach Belehrung gab der Mann an, auf dem Sportplatz gewesen zu sein, hätte aber erst zuhause Alkohol getrunken.

Nach einem freiwilligen Atemalkoholtest gegen 20:30 Uhr mit dem Ergebnis von 2,20 Promille, gestand er auch die vorherige Trunkenheitsfahrt ein. Nach der Blutprobenentnahme und der Beschlagnahme seines Führerscheins konnte der 61jährige wieder entlassen werden. Auf  ihn wartet nun eine Strafanzeige gemäß § 316 StGB.

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