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Grundschulkindern Freude am Sport und an Bewegung zu vermitteln und sie für einen Beitritt in einen Sportverein zu bewegen – das war vor kurzem das Ziel des Projektes „Schule und Verein“. Annähernd 300 Schülerinnen und Schüler im Alter von sechs bis zehn Jahren aus allen Klassenstufen der Luitpoldschule in Erbach nutzten die Gelegenheit, in der Turnhalle, in einzelnen Klassenräumen sowie auf dem Schulhof an einem breit gefächerten sportlichen Angebot teilzunehmen und Einblicke in die ein oder andere Sportart zu gewinnen.

Foto: Stadt Homburg/Bernhard Reichhart

Organisiert wurde die sportliche Veranstaltung vom Homburger Stadtverband für Sport (SfS), welcher diese Aktion seit einigen Jahren an jährlich wechselnden Grundschulstandorten durchführt. Erklärtes Ziel ist es, Kinder für den Sport zu begeistern und ihnen unterschiedliche Sportarten nahe zu bringen.

In diesem Jahr beteiligten sich folgende, dem Homburger Stadtverband für Sport angehörende Mitgliedsvereine: TTF Homburg-Erbach (Tischtennis), TV Homburg (Badminton), LC DJK Erbach (Leichtathletik), Homburger Narrenzunft (Tanzen), Shotokan Homburg (Karate), SG Erbach (Fußball, Torwandschießen), TC Homburg-Erbach (Tennis), 1. FFG Homburg (Mädchenfußball, Torwandschießen), SSV Erbach (Turnen, Aikido)., Judo Kenshi Erbach (Judo), Jugger Saar-Pfalz (Jugger-Gladiatorensport) sowie das Hundesportzentrum Kirrberg.

Diese Vereine nutzten den Projekttag des Stadtverbandes für Sport, für ihre jeweilige Sportart aktiv zu werben. Auf einem großen Parcours in der Sporthalle, in einzelnen Klassenräumen sowie im Außengelände konnten die Schülerinnen und Schüler unter anderem mit dem Fußball durch Slalomstangen laufen, mit dem Tennis- oder Badmintonschläger Bälle schlagen und jonglieren, Tischtennis spielen, bei den schwungvollen Tanzeinlagen der Narrenzunft mitmachen oder sich beim Jugger-Sportclub Saarpfalz als Gladiatoren ausprobieren.

Foto: Stadt Homburg/Bernhard Reichhart

„Die Vereine waren hervorragend aufgestellt“, sprach die Vorsitzende des Stadtverbandes für Sport, Astrid Bonaventura, von „einer Werbung für den Sport“. Für sie war es wichtig, dass die Kinder „an einem Vormittag geballt verschiedene Sportarten kennen lernen können“. Gerade für Randsportarten wie etwa Badminton oder Tischtennis, die sonst nicht so im öffentlichen Blickfeld stünden, sei es eine gelungene Geschichte, sich hier zu präsentieren, für ihren Sport zu werben und vielleicht das ein oder andere Kind zum Eintritt in den Verein zu gewinnen, so Bonaventura, die auch Sportbeigeordnete der Stadt Homburg ist.

SfS-Geschäftsführer Thomas Müller bezeichnete den Aktionstag als einen vollen Erfolg: „Wir haben ein positives Feedback erhalten – auch von der Schulleitung“, stellte er zufrieden fest. Schulleiter Alexander Ziegler bedankte sich beim Stadtverband für Sport für die Ausrichtung des Projekttages an seiner Schule sowie die ausgezeichnete Organisation.

Foto: Stadt Homburg/Bernhard Reichhart

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