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Homburg | Medizinische Versorgung von Terroropfern – Am UKS macht man sich für den Ernstfall bereit

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„Als Landesregierung unterstützen wir dieses besondere Kursangebot. Aktuell werden durch Förderung unseres Gesundheitsministeriums 14 Chirurginnen und Chirurgen aus 4 Krankenhäusern des saarländischen Traumanetzwerkes im UKS in Homburg geschult. Ziel ist eine systematische, landesweite und flächendeckende Vorbereitung der Krankenhäuser unseres Bundeslandes zur Bewältigung notwendiger lebensrettender Akutoperationen“, erklärt Gesundheitsstaatssekretär Stephan Kolling.

Oberstarzt Professor Dr. Benedikt Friemert erläutert: „Gemeinsames Ziel der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie DGU und dem Sanitätsdienst der Bundeswehr ist es, die taktische und medizinische Kompetenz für die Versorgung von Terroropfern wissenschaftlich fundiert, bundesweit flächendeckend und nachhaltig weiter zu entwickeln.“

Die DGU trägt mit ihrer Initiative TraumaNetzwerk DGU® bereits seit 2006 dafür Sorge, dass schwerverletzte Menschen an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr und flächendeckend in ganz Deutschland die bestmöglichen Überlebenschancen haben. Der Sanitätsdienst der Bundeswehr verfügt über medizinische Kompetenzen in besonderen Gefahrenlagen wie beispielsweise der Rettung unter Beschuss und der Versorgung von Schuss- und Explosionsverletzungen.

Im Saarland werden die Aktivitäten der BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherungsaufgaben) unter Leitung des saarländischen Innenministeriums in einer „Task Force Terrorassoziierte Sonderlagen“ koordiniert und dabei als bundesweite Besonderheit auch die chirurgischen Kliniken des Traumanetzwerkes Saar-(Lor)-Lux-Westpfalz einbezogen.

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