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Die Weltmeere, vermüllt, überfischt, bedroht – eine Spiegelfläche internationaler Konflikte. Nachdem die „Querdenker“, die Fördergruppe für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler am Christian von Mannlich-Gymnasium, sich bei ihrer Studienfahrt an Nord- und Ostsee vor allem mit den biologischen Aspekten unseres heimischen Meeres befassten, kamen sie nun kurz vor dem ersten UN-Ozeangipfel mit dem in Köln stationierten Jugendoffizier Moritz Brake im Bonner Bundesministerium für Verteidigung zusammen, um über internationales Seerecht zu diskutieren.

Foto: Jan Weißler / Christian von Mannlich-Gymnasium

Moritz Brake, Kapitänleutnant und Jugendoffizier in Köln, Nautiker, Master of Arts in „War studies“, Promovend am King´s College London ist nicht nur umfassend qualifizierter Experte für diese Thematik, er kann auch von seinen Einsatzerfahrungen als Blauhelmsoldat und Mitglied der EU-Mission Atalanta vor der Küste Somalias berichten. Und so gelang es den Bogen zu spannen vom persönlichen Fischkonsum zu den Implikationen des Welthandels und der Austragung internationaler Konflikte auf den Meeren.

In angeregter Diskussion vermischten sich Erfahrungen Brakes beim Schutz internationaler Handelsschiffe mit der Frage nach den Gründen für illegale Fischerei, Piraterie und geopolitische Positionen. Abgerundet wurde der ganztägige Workshop mit einem gemeinsamen Rundgang durch das ehemalige Regierungsviertel in Bonn, wo Brake den Schülern, angebunden an die vorher diskutierten Themen, die Nutzung der Gebäude durch die Vereinten Nationen und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erläuterte.

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