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Kaum ein Science-Fiction-Roman hat sich so kollektiv ins Gedächtnis der westlichen Welt gebrannt wie „1984“. Schullektüre, Film und Musical haben ihn zum Synonym für den drohenden totalitären Überwachungsstaat gemacht. Im 21. Jahrhundert, in dem wir uns freiwillig – dank Google, Facebook und Payback – zum gläsernen Menschen machen, bringt die Burghofbühne Dinslaken den Roman George Orwells wieder auf die Bühne und in die Köpfe. Im Januar dieses Jahres landete das Buch Orwells wieder auf Platz 1 der Bestsellerliste – das Thema: immer noch hochaktuell. Dabei wurde der Roman bereits 1949 veröffentlicht…

Protagonist des Stückes ist Winston Smith, ein einfaches Mitglied der diktatorisch herrschenden, sozialistischen Staatspartei, der sich trotz der allgegenwärtigen Überwachung seine Privatsphäre sichern will und dadurch in Konflikt mit dem System gerät.

Am Donnerstag, 27. April 2017, wird die Inszenierung von Mirko Schombert um 20 Uhr im Saalbau in der Reihe der Homburger Theatergastspiele gespielt. Karten gibt es beim Kulturamt der Stadt, Tel.: 06841/101-168, sowie bei allen bekannten Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.ticket-regional.de/homburg.

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