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Das Einkaufsverhalten der Bürgerinnen und Bürger hat sich nicht erst seit gestern geändert. Während die älteren Mitmenschen nach wie vor ihre Einkäufe im Ladengeschäft tätigen, sind die jüngeren Generationen häufig im Netz unterwegs. Die Vorteile liegen offensichtlich auf der Hand: Shopping bequem von der Couch aus, Preisvorteile durch geringe Lagerkosten und eine riesengroße Auswahl. Was sind allerdings die Nachteile? Habe ich einen Ansprechpartner? Und was macht Shopping eigentlich aus?

Diese Gedanken hat sich auch das Stadtmarketing um Dagmar Pfeiffer und die Projektverantwortliche Claudia Kowolik gemacht, nach Lösungsmöglichkeiten gesucht – und ist fündig geworden. Ab sofort können sich auch die Homburger Gewerbetreibende auf einem zentralen Marktplatz präsentieren: www.wir-in-homburg.de! Die Idee im Hintergrund ist dabei simpel und einfach. Anstatt mit einer eigenen Homepage als Einzelkämpfer im WorldWideWeb unterwegs zu sein, hat sich das Stadtmarketing mit Atalanda einen Partner an die Seite geholt und einen Online-Marktplatz gebastelt.

Dabei setzen die Verantwortlichen auf den Ropo-Effekt: ROPO (”Research Online Purchase Offline” ) bezeichnet den Wechsel zwischen Online und Offline Kanälen während der Produkt-Recherche. Sprich: der Kunde informiert sich im Netz über ein Produkt, kauft die Ware aber beim lokalen Händler. Und hier kommt eben der neue digitale Marktplatz ins Spiel. Zukünftig können sich Shoppingfreunde auf www.wir-in-homburg.de über das Produktangebot und die Einkaufsmöglichkeiten in der Kreisstadt informieren.

Vertreten auf der Plattform sind zur Zeit 26 Homburger Unternehmen aus den Kategorien „Geschäfte“, „Dienstleister“, „Gastronomie & Hotels“ und „Gesundheit“. Dabei wird die Homepage vornehmlich noch als virtuelle Visitenkarte genutzt. Aber die Homburger Kreativschmiede „CreaDoro“ gibt schon einen Vorgeschmack, wie www.wir-in-homburg.de zukünftig genutzt werden soll: mit über 17.000 Produktion haben die Besucher des digitalen Marktplatz zumindest im Bereich Hobby- und Bastelbedarf eine riesige Auswahl.

Und so richtete Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind auch seinen Dank an die teilnehmenden Händler: „Es ist wichtig, dass gerade in der Startphase viele Händler mitmachen. Von daher geht mein Dank an alle, die mitmachen. Wir versuchen mit dem Stadtmarketing für eine lebendige Innenstadt Aktivitäten zu koordinieren und Ideen zu entwickeln. Die Onlineplattform ist eine Davon.“ Mit Verständnis für Onlinekäufer formuliert der Oberbürgermeister ein konkretes Ziel für den digitalen Marktplatz: „Wir müssen uns ins Bewusstsein rufen, dass man die Sachen, die man in der eigenen Stadt bekommt, auch dort kaufen sollte. Mit „Wir in Homburg“ wollen wir unterstützend helfen. Und wenn schon online einkaufen, dann in Homburg.“

Und was sind nun die Vorteile von einen lokalen Online-Marktplatz?  Der wichtigste Aspekt ist wohl die Kundennähe! Hinter jedem Produkt und jeder „Visitenkarte“ auf der Plattform steht ein Händler, den ich persönlich in Homburg ansprechen kann – Beratung und Tipps inklusive. Zusätzlich muss nicht die sprichwörtliche Katze im Sack gekauft werden. Bei www.wir-in-Homburg.de können, sofern nicht der Lieferservice genutzt werden soll, vor dem Kauf die Objekte der Begierde auch angefasst werden und direkt aus dem Laden mitgenommen werden. Aber am Besten, probiert man es einfach mal aus…

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