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In den Sommerferien heißt es wieder: „Dienstags gehen wir ins Museum“. Das Römermuseum Schwarzenacker bietet wie in den vergangenen Jahren jeden Dienstag von 14 bis 18 Uhr für Kinder von acht bis 12 Jahren ein vielfältiges Programm rund um die alten Römer an. Es wird gewerkelt, gebastelt, gekocht und ganz nebenbei einiges über das Leben vor 2000 Jahren vermittelt.

In der ersten Ferienwoche heißt es am 4. Juli für römische Bauhandwerker „Ärmel hoch und angepackt!“ Die Teilnehmer/innen werden zu Baumeistern und Ingenieuren des römischen Imperiums. Sie vermessen Land mit Hilfe einer Groma, bohren mit einem antiken Steinbohrer, betätigen sich als römische Bildhauer und können an ihrer Sonnenuhr ablesen, wie schnell die Zeit vergeht.

Am 11. Juli heißt es „Greif zum Griffel – Schreiben wie die Römer“. Dabei werden Tablets und Taschenrechner außen vorgelassen, geschrieben wird auf der selbst gebastelten Wachstafel mit dem Stilus. Beim Rechnen hilft der Abakus, die Rechenmaschine der Antike. Auch römische Buchstaben und Zahlen werden unter die Lupe genommen.

Foto: Linda Barth / Stadt Homburg

Eine Woche später, am 18. Juli, geht es an die Kochtöpfe, wenn es heißt „Kühle Köpfe, heiße Töpfe – Römische Küche und Taberna“. Wie bei den alten Römern sind Getreidemühle, Reibeschale und die lodernde Herdstelle unverzichtbar, wenn gemeinsam deren Lieblingsspeisen nachgekocht werden. In der Taberna ist das kühle Köpfchen gefragt, denn dort gibt es römische Würfelspiele.

„Gloss und Glamour – Schmuck und Kosmetik“ spielte bereits bei römischen Damen und Herren eine große Rolle. Am 25. Juli werden nach römischem Vorbild eigene Schmuckstücke gefertigt und Pflegeprodukte aus edlen Ingredienzien gezaubert. Duften wie Julius Caesar – im Römermuseum wird es möglich.

„Zum Appell – Legionäre in Schwarzenacker“ ist das Motto am 1. August. Wie ein echter römischer Legionär mit Helm, Schild und Schwert exerzieren – das ist an diesem Tag möglich. Doch bevor der Centurio den Marschbefehl geben kann, muss die Ausrüstung angefertigt werden.

„Verfilzt und zugenäht – Arbeiten mit Ton und Wolle“: Ton und Wolle sind zwei Materialien, aus denen die Römer viel Schönes und Nützliches hergestellt haben. Am 8. August wird in dieser Tradition getöpfert und gefilzt. Für die Hände gibt es viel zu tun, gutes Kneten aber auch zartes und behutsames Arbeiten sind gefragt.

Pro Veranstaltung und Kind beträgt die Teilnahmegebühr 17 Euro. In diesem Betrag sind der Museumseintritt, sämtliche Materialkosten sowie ein Imbiss und Getränke enthalten. Pro Termin gilt eine Mindestteilnehmerzahl von zehn Kindern. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung im Römermuseum unter Tel.: 06848/730777 oder E-Mail: info@roemermuseum-schwarzenacker.de erforderlich.

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