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Homburg | „Die Folgen der Finanzaffäre des LSVS für die Homburger Vereine sind zu klären“.

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Angesichts der unsicheren Finanzlage der Sportplanungskommission im Saarland bittet die SPD die Sportvereine in Homburg ihre Mitteilungen von dort genau zu prüfen. Wir erinnern uns: vor der Landtagswahl 2017 überbrachte Innenminister Klaus Bouillon (CDU) für das Erbacher Sportzentrum einen Zuwendungsbescheid über 4 Millionen Euro. Auch für das Waldstadion wurde Geld zugesagt, in der Summe eine runde Million.

Auch Vereine haben in der Vergangenheit Gelder für Infrastrukturmaßnahmen zugesagt bekommen. Die SPD und Jusos sind nun in Sorge, dass nicht alle Zusagen eingehalten werden können. Der SPD-Vorsitzende Wilfried Bohn:

„Es besteht ein Unterschied, ob es einen rechtsgültigen Bescheid mit einer Fördersumme gibt oder lediglich die Genehmigung eines vorzeitigen Maßnahmenbeginns ausgesprochen wurde, allerdings ohne konkrete Finanzierungszusage. Damit keinem Homburger Sportverein Nachteile entstehen, ersuchen wir die Vereine das zu überprüfen und sich bei Fragen mit dem Sportamt im Rathaus in Verbindung zu setzen.“

An die Entscheidungen der Sportplanungskommission seien auch die Zuschüsse der Stadt Homburg zu den Baumaßnahmen gekoppelt. Bohn weiter: „Wir wollen alles dafür tun, dass den Vereinen kein Schaden aus einer Situation erwächst, die sie nicht zu verantworten haben“.

Auch die Jusos fordern nach bekanntwerden des millionenschweren Defizit beim saarländischen Landessportverband die Folgen für die Homburger Vereine zu klären. Die Finanzlücke des LSVS werden immer größer, nun fehlen vier Millionen Euro.

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