Start Kultur&Gesellschaft Homburg | Aktion Picobello: Großreinemachen in der Kreisstadt

    Homburg | Aktion Picobello: Großreinemachen in der Kreisstadt

    Foto: Grüne Homburg

    Auch wenn sich derzeit die Sonne oft noch hinter den Wolken versteckt und die Temperaturen im einstelligen Bereich verharren – der Frühling steht vor der Tür. Das ist für viele die beste Zeit, um aktiv zu werden und mit dem Früjahrsputz die eigenen vier Wände wieder auf Vordermann zu bringen. Verschiedene Vereine in Homburg sahen das genauso, verlegten den Frühjahrsputz jedoch nach draußen, um bei der diesjährigen Picobello-Aktion Straßen und Natur von Müll zu säubern und so den öffentlichen Raum für die schönen Jahreszeiten präsentabel zu machen.

    So sorgte der Obst- und Gartenbauverein Schwarzenbach rund um sein Vereinsheim dafür, dass das Ortsbild nicht durch herumliegenden Müll verschandelt wird. Mit blauen Säcken waren viele fleißige Helfer unterwegs und sammelten eine große Menge an Unrat auf, der im Anschluss von der Stadt umweltgerecht entsorgt wurde. Nach getaner Arbeit stärkte man sich schließlich im Vereinsheim des OGV beim Mittagessen.

    Foto: OGV Schwarzenbach

    Auch die Homburger Grünen beteiligten sich an der saarlandweiten Aktion und reinigten gemeinsam mit der Freien Evangelischen Gemeinde mit viel Spaß die Spiel- und Bolzplätze in der Kaserne. Nachdem man Wind und Wetter getrotzt hatte, warteten auf die Helfer in der Homburger Tafel Süßes und Tee.

    Am Jägersburger Schloss- und Brückweiher säuberte die Outdoor Nation Homburg im Laufschritt den Rundweg um den Weiher. Dabei stand nicht nur das Einsammeln des Mülls an sich im Vordergrund, sondern auch die sportliche Bestätigung. Unter dem Stichwort „Plogging“ folgten die Sportler einem schwedischen Trend und sammelten joggend herumliegenden Abfall auf. Plogging ist ein Kunstwort und setzt sich aus „plocka“ für „sammeln“ und „jogging“ zusammen.

    So verbrennt man nicht nur beim Laufen, sondern auch beim Aufheben Kalorien.“Jeder scheut sich zu Beginn, Müll aufzulesen. Doch das Wichtigste ist, dass du dich einmal überwindest. So ist es auch beim Training.“, so Jörg Herrlinger, einer der Mitorganisatoren. Im Anschluss an die gute Sache, gab es in der Gustavsburg Getränke und einen kleinen Imbiss.

     

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