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Unter dem Motto „Dürfen wir, was wir können und können wir, was wir dürfen?“ findet am Samstag, 10. Juni 2017 ab 08:30 Uhr im Forum Homburg der diesjährige Schmerz- und Palliativkongress statt.

Viel hat sich getan in den vergangenen Monaten. So konnte im Oktober 2016 die europaweit erste altersübergreifende Palliativstation überhaupt in Betrieb genommen werden. Ein weiterer riesengroßer Schritt ist der Beschluss, auch im Koalitionsvertrag der Saarländischen Landesregierung, dass am Standort Homburg ein altersübergreifendes Hospiz entstehen wird.

Der diesjährige Fachkongress bietet wieder eine bunte Vielfalt von Themen. Zum einen aus dem Bereich der Schmerztherapie; es geht um pro und contra der invasiven Schmerztherapie und um die Therapie von Nervenschmerzen. An Palliativthemen wird es um die Rolle des Verdauungstraktes in der Palliativversorgung sowie Möglichkeiten und Sinnhaftigkeit einer Misteltherapie in der Palliativversorgung gehen. Ebenso aus dem Palliativkontext kommt der Vortrag von Herrn Prof. Weber aus Mainz über würdebewahrende Behandlung am Ende des Lebens. Der Kongress wird abgerundet werden mit einem Vortrag über Cannabinoid- Therapie in der Schmerz- und Palliativversorgung in Anlehnung an das im März 2017 neu in Kraft getretene Cannabis-Gesetz. Insbesondere hierzu gibt es unglaublich viele Rückfragen, Unsicherheiten und Informationsbedarf auf Seiten der Kollegen.

Der Arzt und Karikaturist Dr. Peter Hilzensauer unterstützt die Organisatoren erneut mit seinen Karikaturen und der 1. Voltigier-Club Homburg wird ebenfalls wie schon gewohnt und bewährt mit einer Show-Kür die Pause verkürzen.

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