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Die Kreisstadt Homburg und das Adolf-Bender-Zentrum laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, regionale Träger, Vereine und Einrichtungen zur vierten Demokratiekonferenz der „Partnerschaft für Demokratie“ am Mittwoch, 22. November 2017, ein.

Wir erleben immer häufiger, wie Debatten zu den Themen Flucht, Einwanderung oder Religion radikal geführt werden. Einerseits lebt die Demokratie vom Streit um Positionen und Interessen. Andererseits werden zunehmend die Grenzen der friedlichen Regelung überschritten.

Die Hemmschwelle für menschenverachtende Beleidigungen oder Drohungen sinkt und rechte Gewalttaten nehmen zu. Was beeinflusst eigentlich die Dynamik solch einer Radikalisierung und wie können wir das demokratische Miteinander in unserer Gesellschaft stärken? Diesen Fragen widmet sich die 4. Demokratiekonferenz der „Partnerschaft für Demokratie“ der Kreisstadt Homburg. Die Veranstaltung findet am 22. November 2017 von 17:30 bis 19:30 Uhr im Siebenpfeifferhaus (Kirchenstraße 8) in Homburg statt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein Vortrag von Prof. Dr. Roland Eckert mit dem Titel „Gibt es eine Logik der Radikalisierung? Demokratie und Rechtsstaat vor neuen Herausforderungen“. Roland Eckert, emeritierter Professor für Bildungs- und Jugendsoziologie an der Universität Trier, hat sich seit 1977 mit politisch motivierter Gewalt befasst. Er war Mitglied mehrerer Kommissionen der Bundesregierung sowie des „Bündnisses für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zum Thema. Neben dem Vortrag werden Projekte aus der „Partnerschaft für Demokratie“ der Kreisstadt Homburg präsentiert, die einen wichtigen Beitrag für das demokratische Zusammenleben in unserer Gesellschaft leisten.

Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldung sind zu richten an das Adolf-Bender-Zentrum (Tel.: 06851/808279-3, E-Mail: michael.gross@adolf-bender.de). Die „Partnerschaft für Demokratie“ der Kreisstadt Homburg wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

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