Start Politik&Wirtschaft Homburg | 20.000 Euro für lokale Demokratieprojekte

Homburg | 20.000 Euro für lokale Demokratieprojekte

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Viele Vereine, gemeinnützige Einrichtungen und Träger engagieren sich in Homburg für die Demokratie. Sie schaffen Begegnung und Austausch zwischen den Menschen, fördern die Teilhabe und sensibilisieren gegen Vorurteile und Rechtsextremismus. Durch die „Partnerschaft für Demokratie“ der Stadt Homburg wird dieses Engagement gezielt unterstützt, gefördert und begleitet. Bereits jetzt werden für das Jahr 2018 insgesamt 20.000 Euro für lokale Projekte an regionale Träger bewilligt.

Die freie Kunstschule ARTefix wird gemeinsam mit dem Atelier für Mädchen und junge Frauen der AWO über theaterpädagogische Methoden junge Frauen ermutigen und in der Selbstwirksamkeit stärken. Sie setzen sich in den Projekten mit den Frauenrechten auseinander und hinterfragen tradierte Rollenbilder. Mit theaterpädagogischen Mitteln arbeitet auch der Verein Creative Change an der Grundschule Langenäcker. Mit dem Projekt „Jugend kann die Welt bewegen“ werden die Kinder eine Woche lang Themen wie Demokratie und Kinderrechte auf interaktive Weise behandeln.

Der Jugendtreff CheckPoint der AWO in Erbach wird im kommenden Jahr ein Projekt gemeinsam mit der Freiwilligen Ganztagsschule „Neue Sandrennbahn“ durchführen. In Workshops, einem Zeitzeugengespräch und verschiedenen Exkursionen widmen sich Jugendliche der saarländischen Geschichte, dem Nationalsozialismus und dem heutigen Rechtsextremismus sowie der Bedeutung von Frieden und Demokratie.

Die Begegnung und der interreligiöse Dialog bilden die Schwerpunkte zweier Projekte des Vereins Saarkult. Mit dem Projekt „Über den Tellerrand kochen“ wird der Verein an der Robert-Bosch-Schule ein interkulturelles Kochprojekt umsetzen, um Schülerinnen und Schüler in einen Austausch über Herkunft und Kulturen zu führen und Vorurteile und Missverständnisse zu hinterfragen. Zudem plant der Verein ein gemeinsames Fastenbrechen mit Menschen christlichen, muslimischen und jüdischen Glaubens sowie Menschen anderer oder keiner Glaubenszugehörigkeit. Auch dieses Projekt will Grenzen und Vorbehalte überwinden und die Begegnung fördern.

Im Rahmen einer Bildungsmaßnahme wird das „Haus der Begegnung“ der AWO Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen zusammenbringen und gemeinsam Themen wie Kinder- und Menschenrechte behandeln.

Für das Jahr 2018 werden zudem weitere Veranstaltungen geplant. Neben Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, findet im zweiten Halbjahr eine Demokratiekonferenz statt. Durch die Demokratiekonferenz können die Menschen in Homburg an der Weiterentwicklung der Partnerschaft teilhaben.

Die „Partnerschaft für Demokratie“ wurde Anfang 2015 von der Stadtverwaltung Homburg in der Kommune aufgebaut. Federführend ist dabei das Amt für Jugend, Senioren und Soziales der Stadt Homburg. Beratung und Unterstützung erhalten die Akteure vom Adolf-Bender-Zentrum. Die „Partnerschaft für Demokratie“ der Stadt Homburg wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

 

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