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Sie schlafen am Tag und werden bei Einbruch der Dunkelheit aktiv. So funktioniert das Leben so mancher einheimischer Tiere, auch das der Eulen und Käuze. Über diese faszinierenden Tiere referiert die Expertin Marion Geib in einem Bildervortrag am 25. April im Kulturlandschaftszentrum Haus Lochfeld in Wittersheim.

Es hat viele Vorteile im Dunkeln zu leben, aber man muss die richtigen Eigenschaften besitzen, um dort zu überleben. Der Schutz der Nacht bietet vielen Tieren, wie den Mäusen, eine ungestörte Lebensweise mit mannigfachen Vorteilen. Die Nacht ruft aber auch die Jäger auf den Plan, die ihretwegen ebenfalls in der Dunkelheit unterwegs sind – die Eulen und die Käuze. Diese Beutegreifer jagen in der Nacht erfolgreicher als am Tage und haben sich diesem Leben im Dunkeln hervorragend angepasst. Sie bewegen sich geräuschlos und überraschen ihre ahnungslose Beute. Sie leben heimlich und oft ganz versteckt; vom Uhu bis zum Sperlingskauz – viele Menschen bekommen sie nie zu Gesicht. Dies war auch nicht zuletzt ein Grund dafür, warum über Jahrhunderte hinweg so viele Mythen, Volksglauben und Ängste mit den Eulen in Verbindung gebracht wurden.

Dieser Vortrag führt in das Leben der Nachtgreifvögel ein; er stellt die bei uns vorkommenden Arten vor und zeigt, mit welchen Eigenschaften und Tricks ein ganz normales und erfolgreiches Leben jenseits der Sonnenstrahlen möglich ist.

Haus Lochfeld – Biosphärenreservat Bliesgau
Foto: Christian Stein

Die Bildervortrag „Unsere Eulen und Käuze“, eine Veranstaltung des Zweckverbandes “Saar-Blies-Gau/Auf der Lohe“ in Zusammenarbeit mit dem Saarpfalz-Kreis und dem Mandelbachtaler Verkehrsverein im Rahmen der Mandelbachtaler Naturerlebnistage, beginnt um 19 Uhr und findet im Seminarraum von Haus Lochfeld statt. Um Voranmeldung bis spätestens 24. April 2017 beim Saarpfalz-Kreis per Telefon, 06841/104-7228 oder per Email, haus-lochfeld@saarpfalz-kreis.de wird gebeten.

Grafik: Christian Stein

Dort gibt es weitere Informationen (auch das komplette Veranstaltungsprogramm 2017) zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums. Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus wird gebeten, Parkplätze im Umfeld anzufahren oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Der Eintritt kostet 3 Euro.

 

 

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